Countdown

Noch 66 Tage bis Heimspiel!

Von heute an halten wir Sie täglich über die aktuellsten Entwicklungen rund um das Regensburger Filmfest auf dem Laufenden.

Erste Gäste

Heimspiel rückt näher und wir freuen uns wie jedes Jahr abgesehen von den Filmen besonders auf unsere Gäste. Neben Dominik Graf, dem wir in diesem Jahr die Werkschau widmen, erwarten wir unter anderem einen der renommiertesten Medienwissenschaftler Europas: Professor Dr. Thomas Elsaesser.

Filmfest München

Der Festival-Sommer neigt sich dem Ende entgegen, die Kinotage an der Isar liegen auch schon eine Weile zurück, wir haben das Gesehene erstmal sacken lassen.
Im Grunde genommen hätte man die Niveau-Diskussion, die im letzten Jahr von der Jury um Caroline Link angestoßen worden war, auch in diesem Jahr führen können.
Dennoch legte sich die Jury, in der Christian Petzold, dem wir im letzten Jahr unsere Werkschau widmeten, und Katharina Schüttler vertreten waren, heuer ohne großes Aufsehen fest.
Ausgezeichnet mit dem Förderpreis deutscher Film wurde unter anderem Christoph Hochhäuslers Unter dir die Stadt für das beste Drehbuch, der Regiepreis ging an Ralf Westhoff für Der letzte schöne Herbsttag. Die Liebeskomödie mit dem ehemaligen Regensburger Theater-Ensemblemitglied Julia Koschitz spielt mit Mockumentary-Effekten und war neben der Auszeichung auch ein großer Publikumserfolg.
Der Hauptpreis für den besten ausländischen Film ging übrigens an Bong Joon-Hos Mother, der ab dem 05. August in den Kinos im Andreasstadel zu sehen sein wird.

Festival des deutschen Films in Ludwigshafen

Auf der Museumsinsel in der Metropolregion Rhein-Neckar waren diesen Juni einige herausragende deutsche Produktion 2010 zu sehen.
Der Jahrgang sucht seinesgleichen, was uns Heimspieler besonders freut. Vermutlich werden gleich mehrere Werke, die in den vergangenen Wochen für den Filmkunstpreis vorgeschlagen waren, im November auch in Regensburg zu sehen sein. Die Auszeichnung ging an Angela Schanelecs Orly, dessen dialogfreie Sequenz zu den Klängen der Cat Power Version von „Remember me“ in Erinnerung bleiben wird.

Cannes-Resumée

Nach der Berlinale ist in Cannes nun das zweite große europäische Festival des Jahres zu Ende gegangen. Naturgemäß war das deutsche Kino quantitativ im Vergleich zum Auftritt in der eigenen Hauptstadt nur marginal vertreten, dennoch wusste es zu überzeugen. Christoph Hochhäuslers Unter dir die Stadt beobachtet pünktlich zur Bankenkrise den Zusammenbruch der Beziehung eines Finanzmenschen in Frankfurt.
Philip Kochs Gefängnisfilm Picco, der auf dem diesjährigen Max Ophüls Preis in Saarbrück Premiere feierte und den Preis des Ministerpräsidenten gewann, ist im altmodischen Sinne sozialkritisches Kino, das vor allem formal zu überzeugen weiß.

Kooperation

Nachdem sich das Screening von Rouven Blankenfelds kontroversem Lieben im vergangenen Jahr bewährt hat, soll auch am diesjährigen späten Heimspiel-Samstag ein besonderer Film das Genre-Publikum erwarten. Deshalb freuen wir uns über die Kooperation mit den Experten von HARD:LINE (www.hardline.blog.de). Am Ende der gemeinsamen Filmauswahl hoffen wir Ihnen dann wieder einen Film als Grenzerfahrung präsentieren zu können.

TV-Tipp

Heimspiel widmet dem Regisseur Dominik Graf vom 11.11.-17.11.2010 eine Werkschau, bei der wir voraussichtlich unter anderem auch die Berlinale-Version seiner neuen Kriminalserie Im Angesicht des Verbrechens zeigen werden. Wer sich vor dem Kinobesuch bereits im Fernsehen einen Eindruck verschaffen möchte, kann das ab heute. Arte strahlt den Zehnteiler an folgenden Terminen aus:

Di 27.04.2010, 22.05 Uhr
Sa 01.05.2010, 21.50 Uhr
Di 04.05.2010, 22.05 Uhr
Sa 08.05.2010, 22.50 Uhr
Di 11.05.2010, 22:05 Uhr

Di 11.05.2010, 23:40 Uhr (Making of)

Grimme-Preisträger in Regensburg

Kommissar Süden und der Luftgitarrist hat den Grimme-Preis 2010 im Bereich Fiktion gewonnen.
Dem Regisseur Dominik Graf wird Heimspiel in diesem Jahr eine Werkschau widmen.

Berlinale Resumée

Freunde des deutschen Films durften die 60. Internationalen Filmfestspiele von Berlin begeistert verlassen.
Vor allem im Internationalen Forum des jungen Kinos stachen zwei Produktionen heraus: Dominik Grafs zehnteilige Serie Im Angesicht des Verbrechens wurde an zwei Tagen vorgestellt und vom Publikum frenetisch gefeiert. Arte wird die Produktion voraussichtlich ab April mit zwei Folgen pro Woche ausstrahlen.
Darüber hinaus wusste Thomas Arslan mit seinem an die Meisterwerke Jean-Pierre Melvilles erinnernden Im Schatten zu überzeugen.
Beide Regisseure sind zum Heimspiel 2010 eingeladen.

Preis der deutschen Filmkritik

Im Rahmen der Berlinale wurde der Preis der deutschen Filmkritik vergeben. Ausgezeichnet wurde unter anderem Peter Dörflers Achterbahn. Den Großteil der Preise erhielt Michael Hanekes Das weiße Band.