• Die zwei Leben des Daniel Shore

    Der Marokko-Urlaub des 28-jährigen Deutsch-Amerikaners Daniel (Nikolai Kinski) wird jäh unterbrochen, als der Sohn seiner einheimischen Geliebten brutal ermordet wird. Der Student kehrt mit großen Schuldgefühlen nach Deutschland zurück und zieht dort in das Haus seiner verstorbenen Großmutter. Doch die schrecklichen Erinnerungen an das Erlebte lassen ihn nicht los und so beginnen Realität und Phantasie mehr und mehr zu verschwimmen, bis sich Daniel schließlich noch einmal die Gelegenheit bietet, einen kleinen Jungen zu retten.

  • Michael Dreher

    1974 in Ruit bei Stuttgart geboren, studiert Dreher von 1997 bis 2006 Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 1996/97 ist er bei media mutant in Stuttgart als Produktionsleiter tätig. Das Studium schließt er mit dem Kurzfilm Fair Trade ab, für den er unter anderem den First Steps Award, den Deutschen Kurzfilmpreis und den Max Ophüls Preis erhält. Für sein Langfilmdebüt Die zwei Leben des Daniel Shore kann er mit Nikolai Kinski, Katharina Schüttler und Sean Gullette drei hochkarätige Schauspieler und mit Yann Blumers einen kongenialen Kameramann gewinnen.

  • Pressestimmen

    Die Figur des Daniel Shore ist Kinski auf den Leib geschrieben. Es gelingt ihm, die fein zerstreuten Teile von Michael Drehers Film zu einem schlüssigen Bild zu verbinden. Die zwei Leben des Protagonisten werden durch ihn am Ende zu einem. Zusammen mit Kinski blickt der Zuschauer in eine verletzte Seele und vergisst irgendwann, was Traum und was Wirklichkeit ist. Das macht Michael Drehers Die zwei Leben des Daniel Shore zu einem gelungene Spielfilmerstling, wie er im kommerzialisierten deutschen Kino in letzter Zeit viel zu selten zu sehen war. Ein Debüt, das statt auf Kalkül ganz auf Emotionen setzt.
    br-online.de

    Ein Vexierspiel, das sich einschreibt in die Seelenkinolandschaften von Polanski und Roeg: Traum und Trauma liegen eng zusammen in dieser Geschichte, die von einem jungen Mann erzählt, der sich schuldig fühlt, verantwortlich für den Tod des kleinen Jungen, der leben würde, hätten sie sich nie getroffen.
    FAZ

  • Trailer