Claus Reichel im Q&A

Oray porträtiert sensibel, präzise und lebensnah eine religiöse Subkultur, die in Deutschland jenseits emotional-aufgeheizter Diskurse meist unsichtbar bleibt. Nach dem Screening hatte das Publikum, neben Fragen von unserer Seite, die Möglichkeit mit dem Produzenten hinter dem Film, Claus Reichel, zu diskutieren. Aufgrund der Aktualität der Thematik hat das interessierte Publikum mit reger Beteiligung Fragen zum schwierigen Castingprozess, zur Rezeption im Ausland und zur Reaktion muslimischer Gemeinden auf das Werk gestellt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Claus Reichel und unserer Moderatorin Michaela!

Elisa Mishto im Q&A

Der zweite Tag des Festivals: Die Eröffnungsnacht ist vorbei, aber bei uns geht es nicht minder interessant weiter. Nach dem Screening von Stillstehen stellte sich die Regisseurin Elisa Mishto in einem Q&A den Fragen des Publikums. In offener und amüsanter Art sprach sie über die Produktion ihres Films, den Cast, ihre Lieblingsszenen und die Stärken und Schwächen, die Sie in ihrem Film sieht. Dabei gewährte sie intime Einblicke in die Zusammenarbeit mit Musiker*innen, Manager*innen und ihrem Cast.

Wir bedanken uns für das heitere Gespräch und den spannenden Diskurs!

HEIMSPIEL IM TRANSIT ist eröffnet!

Mit einem geselligen Sektempfang, einem geheimnisumwobenen Auftritt des Barden Somnambuhl, einem freundlichen Grußwort der Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und einer rasanten Jagd durch die Pariser Vororte hat HEIMSPIEL IM TRANSIT endlich begonnen. Nicht nur der Eröffnungsfilm Les Misérables (nochmals bei der Wiederholung am Dienstag zu sehen) begeisterte die Zuschauer*innen, auch das anschließende Konzert der Post-Rocker*innen von Containerhead sorgte für großartige Stimmung. Anschließend wurde in der Kinokneipe unter der abgeklärten Aufsicht des Soundmagiers Mr. Mojo weitergefeiert. Ein gelungener Auftakt und ein Vorgeschmack auf eine intensive Festivalwoche mit anregenden Filmen und faszinierenden Gesprächen. Danke an Christoph Gabler für die Bilder!

© Christoph Gabler

Ticketverkauf für HEIMSPIEL IM TRANSIT eröffnet!

Ab heute öffnet täglich um 15 Uhr der HEIMSPIEL IM TRANSIT-Ticketschalter in den Kinos im Andreasstadel. Hier können im Vorverkauf Tickets für alle Vorstellungen erworben werden – die Gelegenheit, um sich bereits Eintrittskarten zu den Kino- und Festivalhighlights des Jahres 2019 zu sichern!

Ebenfalls täglich ab 15 Uhr geöffnet ist unsere Reservierungshotline unter der Telefonnummer 0941/89799169.

Dauerkarten gibt es ab heute bis zum 15. November von 11 bis 14 Uhr auch täglich in den Mensen der Universität Regensburg und – zum ersten Mal in diesem Jahr! – auch in der Ostbayerischen Technische Hochschule Regensburg. Sparfüchs*innen sind mit einer Dauerkarte (regulär: 40 Euro, ermäßigt: 30 Euro) bestens beraten, die sich bereits ab 5 Filmen lohnt und euch Zugang zu allen Screenings des Festivals ermöglicht.

Alle Informationen zu Preisen und Verkaufstellen finden Sie hier.

HEIMSPIEL IM TRANSIT bittet zum Gespräch

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Filmschaffende zwischen 14. und 20. November in die Regensburger Altstadtkinos kommen, um ihre Filme bei HEIMSPIEL IM TRANSIT vorzustellen und die Fragen der Zuschauer*innen zu beantworten.

Alte Bekannte

Die Regisseure Christian Klandt und Jan Bonny dürften dem HEIMSPIEL-Publikum geläufig sein. Klandt präsentierte bei HEIMSPIEL sein Spielfilmdebüt Weltstadt (HEIMSPIEL 1), für das er letztes Jahr in die Jubiläumssektion BEST OF HEIMSPIEL gewählt wurde, sowie Little Thirteen (HEIMSPIEL 4). Dieses Jahr kommt er mit seiner Liebeserklärung an die Kneipenkultur, Leif in Concert – Vol.2, ins Ostentor Kino. Zusammen mit Produzent Martin Lischke, Schauspieler Florian Bartholomäi (mit beiden hatte er bereits bei Weltstadt zusammengearbeitet) und Schauspielerin Monika Anna Wojtyllo wird er dem Publikum Rede und Antwort stehen.

Jan Bonny schafft es sogar auf bereits fünf HEIMSPIEL-Besuche. Von seinem Regiedebüt Gegenüber (HEIMSPIEL 1), über die Dokumentation Ich, Ringo und das Tor zur Welt (HEIMSPIEL 2), den Polizeiruf Der Tod macht Engel aus uns allen (HEIMSPIEL 5), das Psychodrama Über Barbarossaplatz (HEIMSPIEL 8) bis hin zu seiner schonungslosen NSU-Parabel Wintermärchen (HEIMSPIEL 10): Seine mutigen und ungewöhnlichen Filme waren stets die perfekte Grundlage für anregende Gespräche. Das wird auch bei seinem Double Feature Wir wären andere Menschen und Jupp, watt hamwer jemaht? nicht anders sein. Zumal er in Begleitung der aus zahlreichen deutschen Fernsehproduktionen bekannten Schauspielerin Silke Bodenbender (Wild, HEIMSPIEL 8) und der aufstrebenden jungen Schauspielerin Aenne Schwarz (Alles ist gut, HEIMSPIEL 10) kommen wird.

Junge Regietalente

Neue Gesichter gibt es bei HEIMSPIEL IM TRANSIT auch auf der Regisseur*innenseite. Patrick Vollrath war mit seinem Kurzfilm Alles wird gut bereits für einen Oscar nominiert. Nun bringt er mit seinem Spielfilmdebüt 7500 einen rasanten Flugzeugentführungsthriller nach Regensburg. Ein Thema, das wahrscheinlich im Gespräch mit ihm auftauchen dürfte: Wie war die Zusammenarbeit mit Hollywood-Größe Joseph Gordon-Levitt (Inception)?

Susanne Heinrich ist vielseitig talentiert. Zu ihren vier Büchern kommt nun ihr erster Spielfilm: Das melancholische Mädchen deckt zwischen Pop, Politik und Pastellfarben die Lebenslügen einer ganzen Generation auf. Mit uns wird sie nicht nur über ihren Film, sondern im Rahmen der Podiumsdiskussion Movies Matter zusammen mit NIHRFF-Leiterin Andrea Kuhn, Filmkritiker Jan Künemund, ProQuoteFilm-Vorstand Barbara Teufel und Moderator Lukas Liska auch über die Chancen und Grenzen (queer-)feministischer Agenden im Dispositiv Film sprechen.

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HEIMSPIEL blickt auf Identitäten im Transit

Das HEIMSPIEL FILMFEST geht in den Transit und feiert das mit einer gleichnamigen Themensektion. Sieben Filme, die alle eines gemeinsam haben: Sie zeigen Identitäten im Wandel.

Wer bin ich? Was macht mich aus? Was erfüllt mich?

Faktoren wie Herkunft, Religion, Geschlecht oder Sexualität, die in der Vergangenheit die Antwort auf diese Fragen bestimmt haben, verändern sich im Zuge aktueller gesellschaftlicher Transformationen. Ihr Geltungsanspruch tritt in Konflikt mit neugewonnenen Freiheiten. Das verunsichert die einen und ermutigt die anderen, die eigene Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Film hat das besondere Potenzial, individuelle Perspektiven und Geschichten auf unvergleichbare Weise zu erzählen. Die Themensektion IM TRANSIT soll Filmen einen Platz geben, die formal, stilistisch oder narrativ überraschende Wege gehen, um den Zuschauer*innen Identitäten im Wandel nahe zu bringen.

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Das HEIMSPIEL IM TRANSIT-Programm ist da!

Ein Jahr lang war das HEIMSPIEL IM TRANSIT-Team auf der Suche nach den Highlights der deutschen und internationalen Festival- und Kinolandschaft. Nun präsentiert das Filmfest sein Programm! Offizieller Eröffnungsfilm ist in diesem Jahr Les Misérables von Ladj Ly – ein preisgekrönter energetischer Policier im Mikrokosmos der Pariser Banlieues. Das Center Piece bildet der Mystery-Sci-Fi-Western Bacurau. Kleber Mendonça Filhos und Juliano Dornelless antifaschistische Parabel auf das gegenwärtige Brasilien gewann in Cannes den Preis der Jury. Das fulminante Finale macht der offizielle Abschlussfilm The Lighthouseein Lovecraftscher Seemannsalptraum von The Witch-Regisseur Robert Eggers.

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